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ENTDECKUNGS
REISE

Im Grunde ist nichts vor Gabriele Grosse sicher. Sie nimmt Übriggebliebenes und Gefundenes wie andere Pinsel und Farbe, befreit die Dinge von ihrer Funktion und setzt sie neu zusammen.

E

s hat zig Jahre gedauert, bis ich jung wurde.

Einfach machen ist das Motto von Gabriele Grosse. Spontan collagiert die 72-Jährige das, was ihr in die Hände fällt. Ihre Zutaten findet sie en passant und ohne Krampf, auch das ist ihr wichtig, mal hier, mal dort. Das Ergebnis ist ein fröhliches Chaos voller Assoziationen und Witz – ein Gesamtkunstwerk aus lauter Unikaten, die bei ihr ständig in Bewegung bleiben. Sie wechseln ihren Platz, gehen neue Beziehungen zu anderen Dingen ein oder werden von Gabriele Grosse mit schwarzen Linien miteinander verbunden. Selbst Alltagsgegenstände wie Küchenschrank oder Feuermelder sind phantasievoll integriert. „Damit sie nicht alleine bleiben“, wie sie sagt. So geht sie auf Entdeckungsreise zu sich selbst und zu den Möglichkeiten, die sich eröffnen, wenn man einmal den Blickwinkel ändert./