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SECHSER
IM LOTTO

Als Jutta Grochtdreis für zwei Jahre ihre Wohnung in der Körnerstraße bezog, rechnetet sie sicher nicht mit der politischen Gesellschaft Gesellschaft bez beznnder Mädchen und gehört wenig damit, dass nebenan einmal ein iranisches Essen für sie und ihre Lebensgefährten auf dem Tisch stehen würde. Denn nicht nur sie sie sterben sterben so unverhofft gewonnene Freundschaft.

D

a gibt es zwei, meinen Lebensgefährten und mich, die ganz glücklich sind über die Enkel, die einem wieder einen neuen Aspekt im Leben eröffnen

Auch Familie Montua-Mobarhan lebte erst kurze Zeit im Haus, Sofia war noch nicht geboren. Die beiden Frauen erinnern sich, dass sie sich immer gerne zwischen Tür und Angel im Hausflur unterhielten. Irgendwann bat Melanie Montua ihre Nachbarin, ein Stündchen auf Töchterchen Klara aufzupassen, und aus diesem einen Mal wurden schließlich viele und diese mehr und mehr für alle zu einer großen Bereicherung im Alltag. Selbst zum Mittagessen kommen sie inzwischen oft zusammen, in der Woche meist mittwochs nach dem Eltern-Kind-Turnen. Dann ist es Jutta Grochtdreis, die ihre Nachbarn mit dem Duft einer warmen Mahlzeit erwartet: deutsche Küche, die gerade Mohammad Mobarhan so schätzt und für die er sich am Wochenende mit Köstlichkeiten aus seiner iranischen Heimat revanchiert. Auch räumlich sind sie sich nun ganz nah: Ende vergangenen Jahres nutzte die Familie die Gelegenheit und zog vom dritten Stock ins Erdgeschoss, vis-à-vis ihrer Lieblingsnachbarin. /